Autoren sterben einsam – endlich auf Amazon zu haben!

Lange nichts mehr geschrieben in diesem Blog. Nun, das betrifft allerdings tatsächlich nur den Blog, denn ich habe es mitunter tatsächlich geschafft, Autoren sterben einsam fertig zu schreiben und zu überarbeiten.

Ich wollte nämlich unbedingt beim Kindle-Storyteller-Award 2015 teilnehmen und habe mir daher selbst etwas Feuer unter dem Hintern gemacht.

Das Ergebnis findet ihr nun hier:

Autoren sterben einsam bei Amazon

Beschreibung:
Hagen Neubauer ist verzweifelt: Frau und Job sind längst weg, alles was ihm geblieben ist, ist das Schreiben. Doch eine Absage jagt die nächste, weshalb sich Hagen auf Spurensuche begibt. Ist er wirklich nicht gut genug? Oder liegt es daran, dass der erfolgreiche Regionalkrimiautor Frank Wegener viel zu produktiv ist, als dass ein weiterer Hessenkrimi Platz in den Verlagsprogrammen finden würde?

Als Hagen dann noch einem obskuren Dienstleisterverlag auf den Leim geht und seine Schulden immer weiter wachsen, sieht er keine andere Möglichkeit als Frank Wegener vorzeitig in den Ruhestand zu schicken…

Begleiten Sie Hagen Neubauer auf eine wahnwitzige Reise durch Verlagswesen und Unterwelt, lernen Sie mit ihm Betrüger, Autoren, Agentinnen, heiße Frauen und einen Hessen im Unterhemd kennen.

Last Chance

Morgen ist der letzte Exklusivtag von „Irene Igelmann: Irgendwas mit Fischen“ bei Amazon KDP. Danach wird das eBook auch bei anderen Shops erhältlich sein, so nach und nach.

Deshalb wird es morgen noch eine allerletzte Kostenlosaktion auf Amazon geben. Viel Spaß!

Natürlich sind alle meine eBooks bei Amazon DRM-frei (und können so einfach in ePub umgewandelt werden). Und – sofern es der jeweilige Shop erlaubt – auch die ePub-Ausgaben.

Irene Igelmann präsentiert: Irgendwas mit Fischen

Ein gutes Stück Arbeit war es noch, aber nun ist Irene Igelmann endlich da, um den Literaturbetrieb aufzumischen. Getreu nach ihrem Leitspruch: „Voll Hardcore, aber irgendwie auch geil“.

Irene Igelmann präsentiert: Irgendwas mit Fischen

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Literaturausnahmeerscheinung Irene Igelmann wurde beim Abschreiben erwischt und muss zur Strafe sieben Erzählungen des plagiierten Autors in einer Sonderausgabe „Zeitkultur“ präsentieren. Durch die Sendung, für die sich kurzfristig auch Überraschungsgäste angemeldet haben, führt wie immer der Kritiker Hanno Schwolsten von der Lauer, Doktor der Philosophie und der Literatur.

Den literarischen Feingeistern steht eine wahre Tortur bevor, denn Lars Gunmann frönt wie üblich niederen Unterhaltungsgenres wie Science-Fiction, Fantasy, Slapstick und irgendwas mit Fischen.

Die Programmpunkte:
Gibson Hill – Ein schuppiger Detektiv
Sundown
Fortschritt
Das geheimnisvolle Amulett
Woody und Waldo in: Der Bäcker
Der Datenkristall
Gestrandet

Bonusmaterial:
Welten
The Mystery Charm (Das geheimnisvolle Amulett, englischsprachige Fassung)

Ein neuer Titel muss her

Lars R. R. Gunmanns Das Lied von Fortschritt und Fischen, so sollte mein neues  eBook heißen – so habe ich es mir zumindest seit Monaten ausgemalt.

Aber ich fange mal anders an: Erinnert sich noch jemand an „Der Herr der Augenringe“ von Dschey Ar Tollkühn? Ich habe diese Parodie nicht gelesen, dennoch scheint der allgemeine Tenor eher negativ zu sein. Heute war ich also einkaufen, als mir die Bücher von George R. R. Martin auffielen, auf einem jedoch ganz deutlich „Marzahn“ stand. Nein, ich hatte mich nicht verlesen, dieses Buch hieß „George R. R. Marzahn: Das Lied von Eis und Schlagsahne – Wasch mir das Winterfell“. Ansonsten ist das Buch fast genau so aufgemacht wie die aktuellen Auflagen der Game-of-Thrones-Reihe. Auf Amazon gibt es gerade mal 6 Rezensionen, es bekam im Durchschnitt 1,6 Sterne. Autsch!

Kurzerhand habe ich mein Vorhaben, ebenfalls eine Titel- und Coverparodie machen zu wollen, begraben. Dabei hat mir Lars Rüdiger Rolandssohn Gunmann doch so gut gefallen. Ich musste mir nun also etwas neues einfallen lassen. Unter der Dusche (ja, ich weiß, Klischee) hatte ich dann tatsächlich die Idee! Genauer verraten will ich das noch nicht, aber das eBook wird dadurch eine Rahmenhandlung erhalten, der Umfang wird etwas größer.

@Niels: Ich glaube, es ist Zeit eine gewisse I.I. zu „schlachten“.

Das Lied von Fortschritt und Fischen

Die Textdatei für mein nächstes eBook ist fertig. Ich nenne es „Lars R. R. Gunmann: Das Lied von Fortschritt und Fischen“ – in Anlehnung an die großen Fantasymeister John Ronald Reuel Tolkien und George Raymond Richard Martin taucht auf der ersten Seite nun der Name Lars Rüdiger Rolandssohn Gunmann auf. Vielleicht, weil eine Fantasystory drin vorkommt, vielleicht zur Verwirrung, aber hauptsächlich aus Spaß.

Das Cover muss noch erstellt werden, ansonsten warte ich noch auf einen guten Releasetermin. Ist es jetzt der September, in dem das große Lesen beginnt, oder doch erst der November? Was meint ihr?

Enthalten sind sieben Erzählungen (und zwei Bonusgeschichten). Kurzgeschichten möchte ich sie nicht nennen, weil sie nicht unbedingt so aufgebaut sind, und weil die meisten auch ein wenig länger als bei mir üblich sind. Vielleicht auch, weil Kurzgeschichten in Deutschland kaum einer lesen will.

Hier schon mal das Inhaltsverzeichnis:

Gibson Hill – Ein schuppiger Detektiv (Fünf Seiten)
Sundown (Zwei Seiten)
Fortschritt (Sieben Seiten)
Das geheimnisvolle Amulett (Vier Seiten)
Woody und Waldo in: Der Bäcker (Acht Seiten)
Der Datenkristall (Vier Seiten)
Gestrandet (Sechs Seiten)
Welten (Bonus) (Zwei Seiten)
The Mystery Charm (Bonus, „Das geheimnisvolle Amulett“, englische Version)

Das sind zumindest die Seitenangaben aus der Textverarbeitung, insgesamt sind es 43 Seiten. Die Vorschau in Calibre zeigt ohne Schriftvergrößerung 79 Seiten an. Auf dem Kindle verwende ich die dritte Schriftgröße und da passen dann so ca. fünf Zeilen weniger auf das Display. Bisher auf jeden Fall mein umfangreichstes eBook.

Über die Erzählungen werde ich in nächster Zeit noch ein wenig mehr hier schreiben.

Das leidige Thema mit den Covers

Ich konnte noch nie gut malen oder zeichnen. Ich habe früher ganz gut Schriftzüge mit einer alten Version von Photoshop am Arbeitsplatz hinbekommen, aber da mir dieses Programm immer zu teuer war, habe ich für meine Arbeit bei Splashgames – Covervorlagen, Logos, Banner – auf Paint.net zurückgegriffen. Und da man ja immer etwas dazu lernt, nützt mir das auch immer wieder bei der Erstellung von Covern für meine eBooks. Leider kann ich immer noch nicht zeichnen, und erschwerend kommt hinzu, dass das ganze Effekte-Paket für Paint.net sehr groß, durcheinander und auf englisch ist.

Bei „Draußen auf dem Parkplatz im Regen …und andere Geschichten“ habe ich also ein Foto gemacht, das erstaunlich gut zu Titelgeschichte passt. Auch von der Schrift und den Texteffekten hat es sehr gut geklappt. Wichtig ist, dass die Schrift nicht zu einfach, also eben nach stinknormaler Computerschrift, aussieht, aber auch nicht nach billiger Effekthascherei. Eine Schrift, so schlicht, pur und gut aussehend wie auf einem Buchcover hinzubekommen, ist für mich die reinste Magie, die ich wohl nie verstehen werde (ebenso wie gutes Zeichnen oder Malen wie reinste Magie für mich wirkt). Klar, eine Druckmaschine (besonders eine von meinem Arbeitgeber) bringt schon eine ganz besondere Qualität aufs Papier. Trotzdem muss man ja eine qualitativ hochwertige Vorlage erstellen, und da würde mich echt mal interessieren, welche Programme, Effekte und Tools die Profis benutzen.

Bei „Ein Vorab-Halloween im Dunkeln“ ist das Cover meiner Meinung nach überhaupt nichts geworden. Die Schrift, ok, aber nichts weltbewegendes. Aber ich habe versucht, zu malen! Einen Kürbis (und zwar einen, der in der Geschichte vorkommt), schrecklich. Was solls, ich steh dazu, dass das Teil be… …scheiden aussieht. Ich habe sogar die Beschreibung des Kürbisses in der Geschichte etwas abgeändert, damit das Leuchten in den Augen passt. Im Gegensatz zum Vorgänger (den ich aufgrund der unterschiedlichen Thematik der enthaltenen Geschichten noch unter meinem Realnamen veröffentlichte) kaufte außer zwei Bekannten niemand das eBook – bis im Juni ein Verkauf über den Weltbild-Vertriebskanal bei XinXii stattfand, der mich wirklich aus den Socken fegte. Mit Sichtbarkeit und Marketing muss ich mich noch befassen, aber das ist ein anderes Thema.

Also konzentrierte ich mich bei „15 Schattierungen von Quarzbraun“ voll und ganz auf die Schrift. Und habe eigentlich sehr gut umsetzen können, was ich mir so als Cover vorgestellt hatte.

Nun hoffe ich also, nicht mehr den Überblick zu verlieren, was die Effekte von Paint.net angeht, denn demnächst steht das Cover meiner Erzählungssammlung „Lars R.R. Gunmanns Lied von Fortschritt und Fischen“ an (*hüstel*, das R.R. im Namen hat schließlich weder John noch George geschadet). Oder sollte ich mich vielleicht mal erkundigen, was ein professionelles Cover kosten würde? Ob sich das lohnt? Vielleicht finde ich das im Laufe dieser Blogparade raus, die XinXii angezettelt hat, und an der ich hiermit teilnehme, gerade weil mich das Thema Covererstellung sehr interessiert. Und vielleicht gibt es noch viel mehr Tipps und Anregungen dadurch.

Hier noch das Cover zu meinem bisher einzigen eBook, das ich über XinXii laufen habe (es werden sicher noch mehr, aber dazu an anderer Stelle mehr). Keine Texteffekte, kein Talent beim Zeichnen, aber… Ne, eigentlich nichts aber: