9-Cent-Storys

Etwas, das bei Amazon nicht möglich ist, dort ist der niedrigste Preis 89 Cent:

http://sternwerk.pmachinery.de/?page_id=73

Es ist also nicht so, dass Autoren und Verlage sich neuen Geschäftsmodellen verschließen.

2 Gedanken zu „9-Cent-Storys

  1. @Lars,
    ich habe deinen Kommentar bei Qindie bzgl der Diskussion mit oder über Spiegelbest gelesen und in ein paar Bereichen stimme ich dir zu.
    was mich eigentlich bewegt, dir hier diesen Kommentar zu hinterlassen (und ich hoffe er kommt nicht zu „scharf“ rüber) ist etwas anderes.
    Angestachelt durch die Diskussion bei Qindie vor allem aber durch den Blog von Spiegelbest selber und weil mich der Standpunkt der Self-Publishing-Autoren interessiert, bewege ich mich mal auf deren Seiten, sofern mir ein Link verrät, wo sie denn auftreten.
    Du hast den Link mitgeliefert🙂

    Da ich dein Buch nicht kenne, möchte ich noch vorwegschicken, dass es nicht um dein Buch geht, vielleicht bist du der neue Nicholas Sparks, vielleicht der neue Stephen King oder gar George R.R. Martin.
    Mir geht es darum, dass 90% der Selbstverleger das Internet „(be)nutzen“ aber nicht begreifen.
    Da du keinen Verlag im Rücken hast, bist du nun (bis auf die Verkaufsbeteiligung von Amazon) der alleinige Nutznießer deiner Einnahmen.
    Allerdings fehlt dir nun auch die PR und Marketingabteilung eines Verlages.
    Wie viele Seitenbesuche hast du bekomen durch deinen Beitrag von Qindie?
    Und wievielen Leuten, die dann auf dieser Seite gelandet sind, hast du dein Buch vorgestellt und schmackhaft gemacht?
    ZERO! Null, Niente, Nada,
    Es ist kein Link, kein Artikel, kein Leseauszug, kein Coverbild, ja nicht einmal ein Hinweis darauf zu finden, dass du überhaupt ein Buch zum Verkauf anbietest.

    Ein erfolgreiches Selbstverleger-Paar aus Österreich hat folgenden Auftritt:
    http://bcschiller.blogspot.com/
    Auch nicht perfekt, aber immerhin …

    Ihr Selbstpublisher dreht euch im internen Zirkel (ebook-Foren) von aussen finden euch nun (wie durch die Spiegelbestdiskussion) Fremde, denen ihr eure Bücher verkaufen könntet (freie PR).
    Und ihr habt zum Großteil noch nicht mal den Warentisch aufgestellt?

    Ich bin jetzt auch wieder ruhig, will wirklich nichts verkaufen oder ähnliches.
    Vielleicht solltetst du diesen Artikel mal bei Qindie posten, damit die Damen und Herren verstehen, was das eigentliche Problem ist.

    PS:
    Ich hab mir tatsächlich die Mühe gemacht, dein Buch noch bei Amazon zu suchen und sofern du „Monsterliga…“ geschrieben hast, was ich ja nicht weiss, weil kein Link hier darauf hinweist, dass du der Lars Gunmann „dort“ bist.
    Der Anfang liest sich recht flüssig und interessant.

    Nur solange dein Buch „unter der Ladentheke“ liegt, kanns keiner kaufen!

    Viel Erfolg!
    Grüße
    Meome

  2. Hallo Meome,

    keine Sorge, ich mag es schon mal scharf.

    Und danke für deinen Kommentar. Klicks habe ich durchaus bekommen, und der gute Frederik Weitz hat mein Buch sogar gefunden, gekauft, und auf seinem Blog vorgestellt. Das werde ich noch verlinken. Auch du hast hergefunden, und dir sogar die Mühe gemacht, mich auf Amazon zu finden. Danke dafür, und auch für das Kompliment. Irgendwo in diesem Blog, weiter unten, sind tatsächlich Links zu den eBooks vorhanden. Aber du hast schon recht, da muss noch einiges mehr getan werden.

    Da ich das hier aber nur ganz nebenbei mache (noch neben dem Schreiben und neben der Redaktionsarbeit auf Splashgames,de, was ich schon neben Familie und Vollzeitjob mache), brauche ich noch ein klein wenig. Durch meinen Beruf habe ich genug Geld, aber er lässt mir auch zu wenig Zeit. Dennoch optimiere ich.

    Mein Selfpublishing begann als Experiment, zuvor hatte ich viele Kurzgeschichten auf einem Kurzgeschichtenblog, unter meinem Gamertag LastGunman. Der hatte ziemlich viele Klicks, auch wenn z.B. viele durch Suchbegriffe wie „Wespe basteln“ auf meine Story „Nie wieder Wespen-Boy“ gekommen sind. Vor etwa zehn Jahren war ich auf Kurzgeschichtenseiten unterwegs und habe dort Geschichten veröffentlicht, und die von anderen kommentiert. Manche Forenfreunde von damals veröffentlichen inzwischen tatsächlich bei Verlagen.

    Meine veröffentlichten eBooks sind kurz und günstig, ich habe oft Kostenlosaktionen auf Amazon gemacht und auch schon ein paar Bewertungen erhalten. Ich sehe sie bisher hauptsächlich als Vorspeise, als „taste of things to come“. Vielleicht bleibt der Name ja doch bei dem einen oder der anderen hängen. Viele Geschichten, die in Monsterliga, etc. enthalten sind, stammen aus der Forenzeit. Schon damals hieß es immer: Kurzgeschichten bzw. Kurzgeschichtensammlungen verkaufen sich nicht. Daher möchte ich das auch gar nicht so sehr anpreisen und auch nicht teuer verkaufen.

    Ohnehin will ich nicht zu penetrant werben, denn so etwas geht mir selbst auf den Keks. Besonders Autoren, die dann noch meinen, die Welt habe auf sie und ihren Roman gewartet, die fleißig Rezensionen auf Amazon fälschen, und dann noch pöbeln, wenn man ihnen auf die Schliche kommt. Dreiste Leute gibt es überall, ob unter Piraten, Autoren oder Segmentleitern.

    Aber wenn du mal hin und wieder hier reinschaust, wird dir sicher nicht die Ankündigung meines nächsten eBook-Bandes entgehen. Zwar auch Kurz.. *hust* nein, Erzählungen (also fast wie bei der Alice vom Nobelpreis, aber nur fast, weil mit Fischen, einigen Trotteln, einer jugendlichen Literatursenkrechtstarterin, und einigen anderen Kuriositäten – wo gibt’s das schon in einem einzigen eBook?). Die Sachen sind um einiges neuer, daher werde ich das auch hier ein wenig sichtbarer und besser gestalten.

    Und wenn du möchtest, stelle ich nochmal eine Extra-für-Meome-Kostenlosaktion für die Monsterliga ein, bevor Kindle Select für den Titel dann zum 1.11. ausläuft. Nenn mir einfach ein Datum.

    Meine beiden Romane, die gerade in Überarbeitung sind, werde ich zunächst aber einer Literaturagentur anbieten, bevor ich diese direkt als Indie selbst veröffentliche. Mal sehen, was daraus wird.

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