Little Brother – Blogger schenken Lesefreude

Heute ist es soweit, der Welttag des Buches findet statt und damit auch die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“. Bücher haben uns auch schon immer die Gefahren aufgezeigt, denen normale Menschen durch die Obrigkeit ausgesetzt sind, so beispielsweise in „1984“.

Auch Little Brother von Cory Doctorow ist so ein wichtiges Buch, dessen Gefahren viel zu schnell real geworden sind. Die NSA und andere Geheimdienste sind außer Kontrolle geraten, schnüffeln alle aus und das nur noch zum Selbstzweck. Allein wenn man bedenkt, wie gut es der Menschheit gehen würde, wenn zahlreiche Menschen mit unnötigen Jobs, wie z.B. bei Geheimdiensten, sinnvollen Tätigkeiten nachgehen würden.

Was müsst ihr also tun, um an das Buch zu kommen? Ich dachte zuerst an einen Plan, wie man der NSA ein Schnippchen schlagen oder es ihnen zumindest ein wenig heimzahlen könnte. Da wären aber vielleicht so viele gute Pläne dabei, die die NSA dann per Google-Übersetzer… Naja, so schlimm wäre es vielleicht doch nicht.

Ok, hier kommt eure Aufgabe: Schreibt in den Kommentaren, was ihr gerne mal mit der NSA bzw. deren Mitarbeitern oder Chefs machen würdet. Zuparken, eine Riesenlieferung Pizza bestellen, anrufen und nach Herr Dünnsch fragen, Screenshot vom Desktop machen, als Hintergrund verwenden und alle Verknüpfungen löschen… Lasst eurer Kreativität freien Lauf! In einer Woche suche ich die beste Idee aus und küre sie mit „Little Brother“ von Cory Doctorow.

8 Gedanken zu „Little Brother – Blogger schenken Lesefreude

  1. Ich bin für eine Gegenhör-Aktion: Die Lunch-Gespräche der NSA-Leute sollten aufgenommen und publik gemacht werden. Die ganzen Lästereien und kleinen Gemeinheiten werden die Mitarbeiter so gegeneinander aufhetzen, dass ihnen für uns gar keine Zeit mehr bleibt….

  2. Als erstes manipulieren wir mal ihr Navi und dann mal schauen, ob sie wieder nach Hause finden. Und dann lassen wir ihnen eine moderne Version des Voynich-Manuskripts als angebliche Verschwörungspläne zukommen. Dann sind sie die nächsten Jahrhunderte mit der Entschlüsselung beschäftigt.
    Und wichtige Telefongespräche in Zukunft nur noch im sächsischen oder hessischen Dialekt, die sind dann quasi abhörsicher. Dafür müsste die NSA erst noch Dolmetscher einstellen.

  3. Hi,
    ich würde der NSA eine Mail schreiben, dass meine Festplatte abgekackt ist und höflich nachfragen, ob sie mir eine Kopie meiner Daten zuschicken könnten.

  4. Das mit dem „jemand hier, der Dünsch heißt??“ ist ja wohl geklaut von den Simpsons…😉 Und anrufen und sagen man der Vetter Arch ist auch alt. Und eigentlich habe ich so rein gar nichts gegen die NSA, sollen sie doch spionieren, was sie wollen – meine Ergüsse werden die eh nicht jucken. Aber ich wüsste gerne, was bestimmte Leute aus meiner Umgebung so für Mails schreiben und Telefonate führen…

  5. Oh, Cory Doctorow! Fein!! Was ich mit der NSA zu machen hoffe? Na, sie im Datenwust ertrinken lassen. So ganz unwahrscheinlich ist das hoffentlich nicht…😉

  6. Eigentlich wollte ich auch einen witzigen Kommentar schreiben (und ich finde den NSA-NASA Kommentar definitiv genial — Kai sollte gewinnen!), aber dann habe ich darüber nachgedacht, ob wie NSA Mitarbeiter wirklich alle so genau wissen, was sie tun bzw. ob sie es ändern könnten, wenn sie es wüßten. Wenn man als noch relativ junger Mensch in diese Agentur einsteigt, hat man vielleicht sogar noch Ideale, die Jahr für Jahr dahinschwinden. Außerdem darf man nicht vergessen, daß Amerikaner ein komplett anderes Verständnis von Privatsphäre haben. Und dann noch die Sache mit 9/11 — sicherlich wird das für jede restriktive Maßnahme vorgeschoben, aber das Sicherheitsgefühl ist seit dieser Zeit empfindlich gestört.

    Ich will die NSA definitiv nicht in Schutz nehmen — und mir gefällt es nicht, daß praktisch jeder inzwischen alles lesen kann, was ich im privaten Kreis mitteile –, aber ich fürchte fast, wir sind in einer gläsernen Zeit angekommen. Wohl dem, der nichts (oder nicht allzu viel) zu verbergen hat…

    Für mich steht NSA jedenfalls für
    N – No
    S – Sense
    A – At All
    😉

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